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Wenn du versuchst auf WhatsApp Nachrichten mit einem Herzchen zu liken, verbringst du definitiv zu viel Zeit auf Instagram. Kein Witz, ist mir eben gerade passiert.
Aber was soll ich machen…die #MeettheBloggerDE Challenge ist gerade erst vorbei und ich verbringe gerade JEDE FREIE MINUTE auf Instagram.

Neuer Algorithmus hin oder her…meiner Meinung nach hat Instagram für Blogger und kleine Unternehmen superviel Potential. Deshalb werde ich mir Instagram in den nächsten Wochen hier auf dem Blog mal genauer ansehen.

Los geht es mit deiner Instagram „Visitenkarte“: nämlich deinem Profil. Zusammen mit deinem Bild ist dein Profil das erste, was die Besucher deines Feeds von dir zu Gesicht bekommen. Du hast genau 150 Zeichen, um den Besuchern deines Profils die folgenden Punkte klar zu machen:
  • Darum geht es bei mir
  • Du solltest mir unbedingt folgen, weil…
  • Und wo du schon mal hier bist, schau doch bitte mal auf meinem Blog bzw. meiner Webseite vorbei

Ja, das ist keine leichte Aufgabe. 150 Zeichen sind wenig und ich finde, wir Deutschen sind hier etwas benachteiligt. Deutsch ist leider keine Sprache, in der man sich sexy kurz  fassen kann. Aber statt uns über die Ungerechtigkeit der Welt aufzuregen, lasst uns das Beste draus machen:

Fülle das Namensfeld aus

Dein Name und der Nutzername sind die einzigen Felder deines Profils, die Instagram bei Suchanfragen berücksichtigt.
Geheimtipp: wenn du Experte in einem bestimmten Feld bist oder einen tollen Titel hast (der sollte aber wirklich cool sein…sei ehrlich mit dir selber), dann kannst du den auch in das Namensfeld packen und so ein paar Zeichen sparen.
 
Dein Profilname bei Instagram

Besondere Fähigkeiten

Dir ist es wichtig, dass du mit einem besonderen Talent, Hobby oder Fähigkeite in Verbindung gebracht wirst? Dann nimm sie in dein Profil mit auf. Besucher deines Profils lernen dich so direkt ein bisschen kennen und wissen, für was du stehst.

Keywords

Für die Suche haben Keywords in deinem Instagram Profil keine Bedeutung. Aber die Besucher deines Profils sehen auf den ersten Blick, um was es bei dir geht. Verwende deshalb Keywords, die in deiner Nische und für deine Zielgruppe ein Rolle spielen. Aber lass im Profiltext Hashtags weg. Das bringt nichts und wirkt ein bisschen albern.

Nutze den Link in deinem Instagram Profil

 
In meinen Augen hebt sich Instagram sehr wohltuend von Facebook ab, weil man nicht jeden Blog-Beitrag einfach verlinken kann. Um gesehen zu werden, muss man sich was einfallen lassen. Du hast auf Instagram genau einen Link, den du selber setzen kannst: der Link unterhalb des Profils. Hier sollte der Link zu deinem Blog oder deiner Webseite stehen.
Wenn du einen ganz besonders tollen Post geschrieben oder in deinem Shop ein ganz besonderes Angebot hast, kannst du das auf Instagram ankündigen und den Profil-Link gegen den Link zu deinem Beitrag austauschen.
Für Unternehmen ist dieser Link übrigens ein absolutes must-have. Der Link zu deiner Firmenwebseite verleiht deinem Profil nochmal eine ganz andere Glaubwürdigkeit.
Tipp: verwende einen personalisierten Link, z.B. über bitly.com. So siehst du, wie viele Leute von Instagram tatsächlich auf deine Seite kommen.

Extratipps:

  • Kommuniziere nicht nur das Thema deines Blogs oder deiner Webseite in deinem Profil, sondern versuche gezielt das Interesse deiner Besucher zu wecken. Das funktioniert unter anderem, indem du eine Schwäche deiner Besucher ansprichst und dich selber als Lösung präsentierst (Zum Beispiel für Texter: Du bist als Selbständiger Profi aber hast vom Schreiben keine Ahnung? Ich verleihe deinen Texten das gewisse Etwas!).
  • Verleihe deiner Marke Persönlichkeit. Instagram ist leicht, witzig, unterhaltend. Bierernste Unternehmensprofile sind hier fehl am Platz. Versuche die freundliche, menschliche Seite deines Unternehmens oder Blogs zu betonen. Und ja, das darf auch mal ein Emoji sein. Zwei Emojis gehen auch noch. Eine ganze Batterie an Emojis empfehle ich nur, wenn deine Zielgruppe unter 14 ist.
  • Alle sozialen Netzwerke sind ein bisschen anders ausgerichtet. Deshalb solltest du nicht immer haargenau den gleichen Profiltext zu verwenden. Ein gewisser Wiedererkennungseffekt schadet aber nicht. Du bekommst das standardisierten Keywords oder Phrasen hin, die du in allen Profiltexten unabhängig von der Plattform verwendest.
  • Viele Leute sind im Netz ein bisschen faul. Baue deshalb einen Call to Action ein. Der deutliche Hinweis auf deinen Blog oder deine Webseite kann Wunder für deine Zugriffszahlen bewirken.
  • Lass dich nicht beirren: es wird immer Leute geben, die dein Profil lesen, auf dem Absatz kehrt machen und von dannen eilen. Und das ist auch gut so! Du willst nicht irgendwelche Follower haben, du willst die richtigen Follower haben. Leute, die mit deinem Blog und deinem Unternehmen auch etwas anfangen können.

Wo ändere ich eigentlich mein Profil auf Instagram?

 Am Computer:

  • Gehe auf Instagram.com
  • Logge dich ein
  • Gehe auf dein Profil und klicke neben deinem Namen auf „Profil bearbeiten“
  • Unter Biografie kannst du dein Profil bearbeiten

 Auf dem Smartphone:

  • Öffne Instagram
  • Gehe auf dein Profil
  • Klicke auf die drei kleinen Pünktchen neben deinem Namen
  • Gehe auf „Profil bearbeiten“ und tobe dich aus.

Extra-Schnickschnack für Instagram: 

  • Besondere Schriftarten für dein Profil gibt es hier
  • Auf dieser Seite findest du eine Anleitung, wie du deinen Profiltext hübsch zentrierst