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Mein Lieblingstool als Blogger? Definitiv Evernote. Was du damit alles machen kannst und wieso ich mir mein Blogger-Leben ohne Evernote nicht mehr vorstellen kann, erfährst du in diesem Post I www.annehaeusler.de

Vorsicht, ich mache in diesem Blog-Post schamlos Werbung für Evernote. Unbezahlt! Evernote hat mich weder um diesen Beitrag gebeten, noch stehe ich mit der Marketing Abteilung in Verbindung. Obwohl wir das gerne ändern können (räusper…). Es gibt nämlich im Moment keine andere App, die ich so intensiv nutze.

Ich bin vor einem dreiviertel Jahr eher zufällig auf Evernote gestoßen, weil ich nach einer Lösung gesucht habe mit der ich meine Zettelwirtschaft verwalten kann (man nennt mich auch die Königin der to-do-Listen). Nach kurzer Zeit habe ich festgestellt, wie toll sich die App auch zur Verwaltung und Organisation meines Blogs eignet…und zur Verwaltung von Rezepten, Geburtstagen, Geschenken etc.  Seitdem sind wir unzertrennlich – Evernote und ich!

Was ist Evernote?

Evernote musst du dir wie ein großes Notizbuch vorstellen, in dem du deine Listen fein säuberlich ablegen und sortieren kannst. Total praktisch: die App ist ein so genannter Multi Plattform Dienst. Das bedeutet, du kannst die App auf dem iPhone genauso verwendet wie auf dem Samsung Tablet oder am PC. Also auf unterschiedlichen Geräten UND auf unterschiedlichen Betriebssystemen. Die verschiedenen Installationen synchronisieren sich dabei ständig untereinander. Dadurch kann ich zum Beispiel Zuhause auf dem Laptop meine Blogplanung beginnen und später im Bus auf dem Handy daran weiterarbeiten.

So funktioniert Evernote

Evernote steht für flexible Organisation

In Evernote kannst du verschiedene Notizen anlegen und diese Notizen zu Notizbüchern zusammenfassen. Diese Notizbücher lassen sich wiederum zu Büchern zusammenfassen.

Kleines Beispiel:

  • Dieser Post ist eine Notiz in meinem Notizbuch „Blog-Tipps“.
  • Neben „Blog Tipps“ habe ich parallel zu den Kategorien auf meinem Blog weitere Notizbücher wie „Blog Marketing“ und „Social Media“ angelegt.
  • Diese Notizbücher wiederum sind in der großen Mappe „Blogchicks“ abgelegt.

Bei Evernote ist alle ordentlich abgelegt

Evernote ist also hierarchisch geordnet. Dadurch ist die App sehr übersichtlich. Trotzdem gibt es noch andere Möglichkeiten auf die Notizen zuzugreifen, was die App sehr flexibel macht:

  • Für die einzelnen Notizen kannst du Schlagworte (Tags) vergeben und dir die Notizen über die Schlagworte anzeigen lassen.
  • Du kannst dir einfach alle Notizen unabhängig von den Notizbüchern anzeigen lassen. Dabei werden die zuletzt bearbeiteten Notizen als erstes angezeigt.

Blog Post Ideen sammeln

Ideen für Blog-Posts kommen mir ständig. Früher hatte ich im ganzen Haus und in diversen Taschen Notizbücher und Ideenzettel deponiert, falls mich mal wieder überraschend die Muse knutscht. Jetzt sammele ich alle Ideen an einem zentralen Ort: in Evernote. Ich habe für jede Kategorie ein eigenes Notizbuch und in jedem Notizbuch eine Liste mit Blog-Post-Ideen. So geht mir keine Idee durch die Lappen.

Social Media Ideen in Evernote sammeln:

Ich sammel in Evernote auch Ideen für Social Media Posts. Zitate, Sprichwörter, lustige Kommentare…das alles ist gutes Futter für Facebook und Twitter. Damit ich immer im Blick habe was ich schon gepostet habe, lege ich die Liste als Checkliste an.  So weiß ich, welche Zitate schon „verbrannt“ sind, und welche ich noch nicht verwendet habe.

Blog-Posts in Evernote schreiben

Meine Posts schreibe ich inzwischen fast alle in Evernote. Für mich ist es einfach total praktisch von allen meinen Geräten immer auf die aktuellste Version meines Textes zugreifen zu können. Heute Morgen habe ich diesen Text am Laptop begonnen, jetzt tippe ich ihn gerade im Bett auf dem Handy fertig. Von den Funktionen her ist Evernote wie einer sehr abgespeckte Word-Version. Zum Schreiben von Texten reicht es auf jeden Fall.

Wenn der Text fertig ist kopiere ich ihn in WordPress, formatiere ihn noch ein bisschen, füge die Bilder ein und bähm! Fertig ist mein Post.

Instagram Posts in Evernote vorschreiben

Die Formatierung von Instagram Posts und vor allem das Einfügen von Emojis ist so eine Sache. Jedenfalls wenn es schön aussehen soll. Deshalb schreibe ich die kleinen Texte für Instagram in Evernote vor. Außerdem habe ich mir hier eine Liste mit meinen Hashtags angelegt. Die muss ich dann nur noch per Copy/Paste in meinen Post einfügen.

Evernote ist ein super Tool für Blogger!

Evernote mit dem Google Kalender verknüpfen.

Um einen Überblick über die Posts der nächsten Wochen zu haben, pflege ich im Google Kalender meinen Redaktionsplan. In der Beschreibung verlinke ich auf den jeweiligen Blog-Post in Evernote und kann die Notiz direkt aus dem Google Kalender aufrufen. Genial!

Jetzt entdeckt, später in Evernote gelesen

Wenn ich bei Twitter oder Facebook unterwegs bin, stoße ich oft auf spannende Artikel oder interessante Blog-Posts. Um nicht ständig abgelenkt zu werden (Hallo Thema Organisation) sende ich den Artikel einfach an Evernote und kann ihn dann später lesen. Praktisch und unheimlich zeitsparend.

Ich habe euch hier die Funktionen vorgestellt, die ich gerade am meisten verwende. Evernote verfügt aber noch über eine ganze Reihe weiterer toller Features, die ich noch nicht getestet habe. Besonders spannend finde ich die Möglichkeiten mit mehreren Leuten zusammen an einer Notiz zu arbeiten, Bilder zu integrieren oder Notizen mit anderen zu teilen.

Wenn ich es getestet habe, lasse ich es euch wissen.

Weiteres Lesefutter zumThema Evernote:

Jetzt bist du dran:

Hast du schon mal mit Evernote gearbeitet? Was ist dein Eindruck?