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Was ist eine Linkparty, wie nehme ich daran teil und wie veranstalte ich selber eine. Alle Infos dazu gibts in diesem Blog-Post I www.annehaeusler.de

Linkparties sind eine tolle Möglichkeit um

  • neue Blogger kennen zu lernen und dein Netzwerk auszubauen
  • anderen Bloggern deinen neuesten Post vorzustellen
  • die Reichweite deines Blogs zu steigern.

Damit du zukünftig kräftig mitfeiern kannst, habe ich einen Partyguide für Blogger zusammengestellt.

Was ist eine Linkparty?

Eine Linkparty ist eine Onlineparty von Bloggern für Blogger.

Wie bei jeder anderen Party auch gibt es einen Gastgeber (der Blog, der die Party schmeißt) sowie möglichst viele Gäste (die Blogger, die ihre Beiträge verlinken). Alle anderen Punkte werden vom Gastgeber festgelegt und können variieren:

  • Die meisten Linkparties finden regelmäßig wöchentlich oder monatlich statt. Es gibt inzwischen aber auch eine Reihe von thematischen Linkparties wie Apfelsachen oder Old Jeans, New Bag, die immer geöffnet sind. So kommen nette Linksammlungen zusammen, bei denen man sich die eine oder andere Inspiration abholen kann.
  • Jeder Linkparty hat ihren eigenen Aufhänger und individuelle Regeln.
  • Linkparties können von einem oder mehreren Bloggern zusammen veranstaltet werden. Manche Linkparties rotieren auch. Dann veranstaltet jede Woche (oder jeden Monat) ein anderer Blogger die Party auf seinem Blog.
  • Es gibt Linkparties zu allen möglichen Themen. Die Partyszene ist so bunt wie die Blogosphere.

Wie finde ich Linkparties?

Bei Jana habe ich eine große Sammlung deutschsprachiger Linkparties gefunden. Es ist aber auch so ziemlich einfach an die Infos zu kommen:

  • Sieh dir die Seiten deiner Lieblingsblogs  mal genauer an. Wenn sie an Linkparties teilnehmen, haben sie oft den Button der Linkparty in ihrer Sidebar eingebunden. Ein Klick und du bist direkt bei dem entsprechenden Beitrag.
  • Bei der Recherche für diesen Post habe ich in verschiedenen Facebook Gruppen zum Thema Bloggen und auf Twitter nach Linkparties gefragt und bin schnell fündig geworden.
  • Außerdem kannst du einfach mal andere Blogger aus deiner Nische direkt fragen, ob sie gute Linkparties kennen. Wenn dir niemand weiter helfen kann ist das ein Zeichen dafür, dass hier eine Lücke ist und du vielleicht selbst eine Linkparty veranstalteten solltest.
  • Ich habe auf Pinterest ein neues Board deutschsprachige Linkparties angelegt.

Folge Blogchickss Pinnwand „Deutschsprachige Linkparties“ auf Pinterest.

Wie verlinke ich bei einer Linkparty?

Einige Linkparties funktionieren noch ganz traditionell: Du kommentierst den Partypost auf dem Gastgeberblog, stellst deinen Beitrag darin kurz vor und postest deinen Link. Fertig.

Die schickeren Linkparties arbeiten mit Diensten wie Inlinkz. Die Premiumversion von Inlinkz kostet etwas Geld, dafür werden die Links aber hübsch als Bildergalerie und nicht nur als Textlink angezeigt.

Wenn du bei einer Linkparty mitmachen willst, solltest du die folgenden Infos parat haben:

  • Name deines Blog-Posts
  • Die URL deines Posts
  • Deine E-Mail
  • Ein Bild von deinem Post

Und nach dem Linken?

Bei Linkparties geht es darum, neue Blogs zu entdecken, sich zu vernetzen und Traffic für den eigenen Blog zu generieren. Weil fast nichts im Leben kostenlos ist, bekommst du meistens noch eine kleine Hausaufgabe mit:

Oft soll man dem Gastgeber zum Beispiel auf Facebook oder Instagram folgen, die Posts der anderen Teilnehmer kommentieren oder auf Pinterest hochladen. Auch wenn deine Gastgeberin nicht ausdrücklich darum bittet: ein Backlink, also ein Link von deinem Blog-Post auf den Blog der Gastgeberin) sollte selbstverständlich sein.

Sharing is caring

Auch wenn du nicht explizit dazu aufgefordert wirst: Sharing ist caring.
Wer bei einer Linkparty mitmacht, sollte nicht nur nehmen sondern auch geben:

Mein Tipp: 

  • Hinterlasse auf mindestens drei Blogs einen netten Kommentar mit dem kleine Hinweis, dass du über die Linkparty auf den Blog-Post gestoßen bist.
  • Teile den Link zur Party auf Facebook, Twitter oder in einem deiner anderen sozialen Netzwerke.
  • Wenn du regelmäßig an der Linkparty teilnimmst, füge den Button in deine Sidebar ein.

Deshalb lohnen sich Linkparties

Wer als Blogger erfolgreich sein will, braucht andere Blogger.  Und Linkparties sind eine gute Möglichkeit, um neue Blogger kennen zu lernen und das eigene Netzwerk auszubauen.

Außerdem macht sich die Teilnahme an Linkparties mit Traffic bezahlt. Wenn du dich regelmäßig bei Linkparties unters Bloggervolk mischst, macht sich das früher oder später in Google Analytics, mit neuen Kommentaren auf deinem Blog oder mehr Followern auf Facebook & Co bemerkbar.

Die Schattenseiten

  • Bei Linkparties mitzumachen kann durchaus zeitintensiv sein. Besonders wenn du es richtigmachst und nicht nur deinen eigenen Beitrag verlinkst sondern auch ein paar andere Blogs besuchst und dort kommentierst.
  • Um möglichst viel Aufmerksamkeit zu bekommen, solltest du unter den ersten Partygästen sein. Dafür musst du aber genau den Zeitpunkt abpassen, wenn die Linkparty live geht.
  • Manche Linkparties funktionieren einfach nicht. Vielleicht sind die anderen Gästen zu faul, vielleicht passen deine Beiträge nicht. Es gibt viele Gründe. Allerdings findest du das nur durch trial and error raus…und das kostet Zeit.

Organisiere selber eine Linkparty

Es ist nicht schwer eine Linkparty zu schmeißen und ich finde es ist eine tolle Möglichkeit, sich als Blogger in der eigenen Nische (und darüber hinaus) einen Namen zu machen. Im Moment gibt es wenige große, nischenübergreifende Parties in der deutschsprachigen Blogospäre. 12 von 12 und der Freitagsfüller sind noch aktiv. Aber grundsätzlich ist Potential da. Also wenn du eine Idee hast…lets Party!

Das sind die wichtigsten Schritte:

  • Überlege dir einen netten, kreativen Namen
  • An welchem Wochentag soll die Party steigen? Soll sie wöchentlich oder monatlich stattfinden und um wieviel Uhr geht’s los?
  • Möchtest du die Linkparty alleine veranstalten oder wollt ihr euch zusammen tun?
  • Sollen deine Gäste ganz traditionell verlinken, willst du das Ganze über Facebook laufen lassen oder möchtest du ein Tool wie Inlinkz oder Linkytools verwenden?
  • Welche Regeln gibt es (sollen die Gäste  andere Beiträge kommentieren, auf Pinterest pinnen, deinem Instagram Account folgen, wirst du einzelne Beiträge später vorstellen etc)?
  • Entwerfe einen netten kleinen Button, den deine Teilnehmer auf ihrem Blog einbinden können. Mit PicMonkey oder Canva bekommen das auch Nichtgrafiker hin.
  • Veröffentliche die Ankündigung zu deiner Linkparty mindestens eine Woche vorher und vergiss nicht, fleißig die Werbetrommel zu rühren.

Deine Vorteile als Gastgeber

  • Deine Party, deine Regeln…wie im echten Leben auch (deshalb sind alle meine Parties immer Mottiparties. ..hihi).
  • Wenn deine Linkparty ein Renner wird, kassiert du Pageviews ohne Ende. Und jeder Pageview bedeutet einen Besucher mehr, der sich vielleicht auch für deine anderen Inhalte interessiert. Sei aber realistisch: die meisten Blogger beteiligen sich aus ziemlich egoistischen Gründen an Linkparties: die wollen, dass ihr Blog mehr Traffic bekommt. Punkt. Du wirst also nur einige wenige Teilnehmer in echte Leser umwandeln können.
  • Eine Linkparty kann dir viel Recherche Arbeit ersparen. Du bekommst die Links zu tollen Posts frei Haus geliefert und kannst die Rosinen unter deinen Gästen später nochmal gesondert auf deinem Blog vorstellen und über deine Social Media Kanäle teilen.
  • Mit etwas Glück entwickelt sich schnell ein harter Kern an Bloggern, die regelmäßig an deiner Linkparty teilnehmen. Und es ist nur natürlich, dass sich aus dieser Gruppe heraus irgendwann auch andere Kooperationsmöglichkeiten ergeben

Mögliche Nachteile (bitte ebenfalls durchlesen!)

  • Die Lebensdauer eines Linkparty-Blogposts ist genau so lange, wir die Linkparty selber. Danach interessiert sich niemand mehr für diesen Post: er wird nicht mehr kommentiert oder geteilt werden. Deshalb koppelt Clara von Taste Sheriff zum Beispiel den Aufruf zu ihrer #ichbacksmir Linkparty immer mit einem Rezept.
  • Linkparties sind ein tolles Tool und mit anderen Bloggern zu netzwerken. Für alle anderen sind Linkparties eher weniger interessant.
  • Eine Linkparty kann ein echter Zeitfresser sein. Als guter Gastgeber (und ich gehe mal davon aus, dass du nach dem Lesen dieses Posts in diese Kategorie fällst) solltest du versuchen, möglichst viele der verlinkten Beiträge selber zu besuchen und einen kurzen Danke-Kommentar dazulassen. Und wenn du die Göttin aller Linkparty-Gastgeberinnen werden willst, stellst du die zwei oder drei besten Links noch in einem gesonderten Post vor. Und schon steclken mehrere Stunden Arbeit in einer Linkparty.

Linkparties können eine tolle Möglichkeit sein, neue Leserkreise zu erschließen und den Traffic auf deinem Blog zu erhöhen. Sie sind aber nicht unbedingt ein Selbstläufer. Behalte deshalb deine Statistiken im Auge und teste gezielt, welche Linkparties dir was bringen und welche Parties nur Zeitfresser sind.


 

Was sind deine Erfahrungen? Machst du hin und wieder bei Linkparties mit oder bist du sogar fester Teil einer Partyszene? Lohnen sich Linkparties aus deiner Erfahrung heraus?

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